Schwestern kennenlernen islam

Als ich meine Eltern zu dem Treffpunkt brachte, sah ich bei dem Fahrer und seiner Begleitung eiskalte Leere in den Blicken.

Es war ganz klar, dass sie keine Ausländer mochten.

Es ist keine Parallelgesellschaft, es sind schlicht verschiedene Interessen, die aufeinandertreffen und die ich bediene.

Liegt Ihnen neben Geschlechtertrennung und Ehepflege noch etwas am Herzen?

Schwestern kennenlernen islam

Die Tatsache, dass Muslime, männlich wie auch weiblich eine Trennung zum anderen Geschlecht anstreben sollten, hindert uns Muslime daran, Mitfahrgelegenheiten zu nutzen, bei denen man sich den Fahrer und Mitfahrer nicht aussuchen kann.So war es vor allem für muslimische Frauen sehr schwer, ohne Begleitung gewöhnliche Mitfahrgelegenheiten zu nutzen. datingsider mariagerfjord spirekor Mit Muslim-Taxi sind diese Probleme (Gott sei Dank - Anm. Red.) nicht mehr gegeben, denn auf der Angebotsseite finden Interessenten die direkte Angabe, ob es bei dem Anbieter um eine männliche oder eine weibliche Person handelt. Ich habe schon oft gehört, dass Verheiratete bei Mitfahrgelegeheiten einen Seitensprung kennengelernt haben und ihre Partnerschaft daran zerbrach, Familien daran kaputt gegangen sind.Ich bin davon überzeugt, dass der Islam alle Religionen verbindet und es nur einen wahren Gott gibt. Wie zeitgemäß ist eine Trennung von Mann und Frau noch in der hiesigen Gesellschaft?Immer mehr Menschen konvertieren zum Islam, der große Teil davon ist weiblich.

Schwestern kennenlernen islam

taz: Herr Reid, Sie haben im Dezember die islamische Mitfahrgelegenheit gegründet. Selim Reid: Viele muslimische Schwestern wie auch Brüder haben sich beschwert, dass sie nicht alleine mit der herkömmlichen Mitfahrzentrale fahren können, weil die nach dem Islam vorgegebene Geschlechtertrennung hier nicht umgesetzt wird.Die Klagen der Geschwister häuften sich und so hatte ich den Einfall für "Muslim-Taxi".Ich habe einmal für meine Eltern eine Mitfahrgelegenheit von Hamburg nach Berlin organisiert.Mir hört man ja nicht an, dass ich ein Migrant bin.Meine Fürsorge ist auch islamisch bedingt: Wir Muslime passen untereinander auf uns auf, wir sind Geschwister im Glauben und unterstützen uns gegenseitig. Mein Konzept ist vergleichbar mit dem eines Möbelhauses.

Manche spezialisieren sich auf Küchen, andere auf Polstermöbel.Sie gingen davon aus, dass meine Eltern die deutsche Sprache nicht beherrschten, doch da haben sie sich getäuscht.Sie sprechen von Diskriminierung und kritisieren das Unwissen der Mehrheitsgesellschaft.Während der Fahrt haben sie dann über Ausländer im allgemeinen und das Kopftuch meiner Mutter im speziellen gelästert.Da meine Eltern nicht mitten auf der Autobahn aussteigen konnten, mussten sie sich das alles anhören.

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